Satzung

Wärmer Bremen - lesbisch-schwuler Sportverein e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1 Der Verein führt den Namen „Wärmer Bremen, lesbisch-schwuler Sportverein" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz ,,e.V“

1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Bremen.

1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck Gemeinnützigkeit

2.1 Zweck des Vereins ist die Förderung des Amateursports. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht und der Pflege internationaler Sportbeziehungen. Der Verein arbeitet einer Ausgrenzung von homosexuellen und bisexuellen Frauen und Männern, Transsexuellen, Menschen mit HIV und AIDS und Behinderten im öffentlichen Leben entgegen.

2.2 Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51ff. AO 1977:

a) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

b) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

c) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

c) Die Mitglieder des Vereins erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.

2.3 Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Betrieb gerichtet. Im Rahmen des Vereinszwecks kann der Verein jedoch eigene Einrichtungen schaffen und unterhalten.

2.4 Alle Inhaber/innen von Vereinsämter sind ehrenamtlich tätig.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

3.1 Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.

3.2 Juristische Personen verfügen ebenso wie die natürlichen über jeweils eine Stimme in der Mitgliederversammlung.

3.3 Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

3.4 Gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist Widerspruch möglich. Dieser ist innerhalb eines Monats nach schriftlicher Mitteilung der Ablehnung möglich. Über den Widerspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

4.1. Die Mitgliedschatt endet

a) durch Tod

b) durch schriftlichen Austritt

c) durch Ausschluss

4.2 Der Austritt ist dem Vorstand durch schriftliche Erklärung mitzuteilen. Der Austritt ist nur zum Schluss des Kalendervierteljahres möglich. Die schriftliche Austrittserklärung muss spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Kalendervierteljahres beim Vorstand eingegangen sein. Bei Vorlage wichtiger Gründe kann die Frist verkürzt werden, darüber entscheidet der Vorstand. Bereits für die Zukunft geleistete Mitgliedsbeiträge werden nicht zurückerstattet.

4.3 Der Vorstand kann ein Mitglied aus wichtigem Grund bei einfacher Mehrheit ausschließen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn das Mitglied gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat oder trotz zweimaliger Mahnung mit dem Beitrag mit mehr als sechs Monaten im Rückstand ist. Gegen den Ausschluss stehen dem Ausgeschlossenen die Rechte aus § 3.3 zu. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung.

4.4 Personen. die aus Zeit- oder Interessensgründen nicht aktiv an den Veranstaltungen des Vereins teilnehmen können oder wollen, haben die Möglichkeit, als passives Mitglied den Verein mit einem Förderbeitrag zu unterstützen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

5.1 Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

5.2 Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

5.3 Über Beitragsermäßigung, -stundung oder -befreiung entscheidet der Vorstand im Einzelfall.

§ 6 ORGANE DES VEREINS

Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) die Abteilungen

§ 7 VORSTAND

7.1 Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern

  • dem/der ersten Vorsitzenden
  • dem/der Kassenwart/in
  • dem/der Stellvertreter/in
  • und zwei Beisitzer/innen

Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder erschienen sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des am längsten dem Verein angehörigen Mitgliedes, dann des an Lebensalter ältesten Vorstandsmitgliedes.

7.2 Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich; jeweils zwei seiner Mitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

7.3 Der Vorstand wird auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird und im Vereinsregister eingetragen ist.

7.4 Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, hat der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Nachwahl einzuberufen. Die Amtszeit des auf diese Weise gewählten Vorstandsmitgliedes gilt bis zum Ende der Amtszeit der übrigen Vorstandsmitglieder.

7.5 Der Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder können während ihrer Amtszeit auf einer Mitgliederversammlung mit zwei Dritteln der Stimmen der anwesenden Mitglieder durch die Wahl eines neuen Vorstandes gewählt werden.

§ 8 Mitgliederversammlung

8.1 Die Mitgliederversammlung, in der jedes Mitglied eine Stimme hat, ist in der Hauptsache für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Wahl und Abberufung des Vorstands

b) Wahl zweier Kassenprüfer/innen

c) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer/innen

d) Entlastung des Vorstands

e) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages

f) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

g) Beschlussfassung über den Widerspruch gegen die Nichtaufnahme oder die Ausschließung von Mitgliedern

h) Änderungen oder Ergänzungen der Tagesordnung.

8.2 Anträge gemäß §§ 7.5 und 8.1 f, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung mitgeteilt worden sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§ 9 Einberufung der Mitgliederversammlung

9.1 Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag.

9.2 Die Einladung gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte von ihm bekanntgegebene Anschrift gerichtet ist.

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

10.1 Die Mitgliederversammlung bestimmt zu Beginn eine/n Versammlungsleiter/in.

10.2 Die Mitgliederversammlung ist öffentlich.

10.3 Abstimmungen erfolgen durch Handaufheben, sofern nicht eines der anwesenden Mitglieder im Einzelfall geheime Abstimmung fordert.

10.4 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

10.5 Satzungsänderungen, die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

10.6 Bei Abstimmungen, welche Zweidrittelmehrheit erfordern, gelten Enthaltungen als NEIN-Stimmen.

§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

11.1 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Verein es erfordert; er ist hierzu verpflichtet, wenn die Einberufung von einem Viertel der Mitglieder verlangt wird.

11.2 §§ 9 und 10 gelten entsprechend.

§ 12 Niederschrift, Protokoll

12.1 Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Versammlungsleiter/ von der Versammlungsleiterin und vom Protokollanten/ von der Protokollantin unterzeichnet werden muss.

12.2 Das Protokoll muss den Mitgliedern zugänglich gemacht werden.

§ 13 Abteilungen

13.1 Der Verein unterhält für die verschiedenen Sportarten Abteilungen. Ob für eine Sportart eine Abteilung gegründet wird, entscheidet der Vorstand.

13.2 Jede Abteilung wählt eine/n Abteilungsleiter/in und dessen/deren Stellvertreter/in.

13.3 Für die Abteilungsversammlungen und -wahlen gelten die §§ 9 und 10.1-10.4. dieser Satzung entsprechend.

13.4 Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind in jedem Fall vorrangig

§ 14 Auflösung und Anfallberechtigung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes entfällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an das „Rat & Tat Zentrum für Homosexuelle e.V.“, Theodor-Körner-Str.1, 28203 Bremen und an den „Verein zur Förderung der Kommunikation unter Frauen e.V.“, Im Krummen Arm 1, 28203 Bremen, sofern die Mitgliederversammlung nicht beschließt, das Vermögen für andere steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Stand 14. Februar 2014